Mittwoch, 11. Februar 2015

Dany perlt

 
In Danys Wunderkelch findet man kleine Preziosen, die der weiße Vogel neugierig beäugt. Er hat gerade einen Blick auf die Brosche geworfen.
 
 
Broschen sind manchmal Experimentier-Objekte, um neue Muster auszuprobieren oder diese nach einer Anleitung zu gestalten. Oft sind veritable Schmuckstücke das Ergebnis.
 
 
 
Danys Domäne sind Armbänder. Ihre Kollektion ist bewundernswert und der Perlenschatz schier unübersehbar - ein Ozean!
 
 
Wickelarmbänder - das sind zur Zeit ihre Favoriten. Hier probiert sie einen Farbverlauf aus. Glücklicherweise gibt es Perlen in allen Größen, Farben, Schattierungen und Abstufungen.

 
Ihr erstes Exemplar dieser Gattung wird nun stolz um den Arm gewunden ...
 
 
... und das ist das Ergebnis. Darauf kann Dany stolz sein.
 




Freitag, 30. Januar 2015

Kissen und Uhr

 
Ein Blick ins Atelier
... wäre eigentlich nicht schlecht, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mein, bzw. unser Atelier Perlen, Patchen, Malen soll euch künftig mit den Projekten vertraut machen, die uns gerade beschäftigen. Dabei ist es durchaus möglich, dass das eine oder andere Projekt nicht zum Abschluss kommt. Das wird man dann sehen.
 
 
 Als am 4. Dezember 2014 mein Rotes Kreuz, inspiriert von Paul Klee, vorstellungsreif war (Projekt abstrakt), wusste ich noch nicht, dass ich dieses in ein Kissen verwandeln würde. Und dann dachte ich mir, gestalte das Zifferblatt einer Uhr! Das wird ein froher Farbakzent in unserer Küche sein. Gedacht, getan: Sperrholz, Acrylfarbe und abschließende Lackierung. Das Blatt misst einen Durchmesser von 22 cm. Das Uhrwerk war für ein paar Euro bei Pearl zu haben.

 
Meine Frau Dany war begeistert und bat mich, für Sie ein Zifferblatt, inspiriert von Gustav Klimt, zu gestalten. Dürfte mir doch nicht schwer fallen. Das dachte ich auch. Was für ein Irrtum. Davon später mehr.
 
 

Sonntag, 18. Januar 2015

Dreieck im Streifen


Ein Dreieck in einen Streifen einzufügen, ist nicht ganz leicht (1). Das betrifft die Nahtzugaben. Wenn ich das Dreieck wie gewohnt umklappe (Oberseite auf Oberseite) (2), bemerke ich, dass die untere Kante des Dreiecks nicht auf die Unterkante des Streifens zu liegen kommt (roter Kringel). Und genau das muss der Fall sein.


 
Zu diesem Zweck muss ich das Dreieck an der rechten Kante um eine Nahtzugabe verlängern (3b). Nun kann ich das Dreieck annähen. Wenn ich es nach links umklappe und entsprechend an den linken Streifenteil angefügt habe, erhalte ich folgendes Bild (4):
An der oberen Kante sehe ich eine Nahtzugabe (a), die für weiteres Annähen nötig ist, um die Spitze des Dreiecks nicht zu verlieren. Das Zipfelchen (rot) kann ich abschneiden. Und unten( b) habe ich ebenfalls eine Nahtzugabe erhalten.
 
Eine einfache Geschichte, wenn man die Sache mit den Nahtzugaben beachtet. (Siehe auch Tipp vom 29. Apr. 2014).

Sonntag, 11. Januar 2015

Cocktail &Patch


Im P&Q-Forum wurde ich gefragt, wie groß der gestickte Patch eigentlich sei und wofür er verwendet würde. Hier die Antwort: Ein kleiner Top (40x60 cm), den wir beim Cocktail bewundern. Immerhin ist das unser erstes Gemeinschaftswerk in Sachen Patch und Quilt und Stick!
Übrigens prickelt nicht nur der Margarita sondern auch die Vorstellung, ein neues Patch-Stick-Projekt in Angriff zu nehmen.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Patch&Stitch

Jetzt ist unser Werk fertiggestellt. Dany hat die Tage nach Weihnachten gestickt und sich mächtig Mühe gegeben. Das ist ein Patch auf den berühmten zweiten Blick, denn zunächst fallen die Stickereien nicht ins Auge, weil sie konsequent den Bahnen der Ornamente folgen.

Einige Details machen die Stickbahnen deutlich. Dany hat sich die Details ausgesucht, die patch-übergreifend  verlaufen. Das ist ihr sehr charmant gelungen.

Manchmal folgt sie den Kurvaturen, bleibt im Stoffteil und markiert als Kontrast eine benachbarte Ranke.

Mein Lieblings-Stitch - der Seestern, der frech über einen Patch in den nächsten greift und ein Ornament umrahmt.
 
Nun freuen wir uns auf das kommende Jahr - inwendig voller Figuren...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

PK 1

Der erste Schritt für mein Großprojekt PK-Decke (200x200 cm) ist getan. Natürlich handelt es sich wieder um die Adaption und Bearbeitung eines Bildes von Paul Klee. Eine Vor-Variante hatte ich bereits gepostet. Aber hier handelt es sich um einen berechneten Patch. Mit anderen Worten, ich habe Schablonen zum Einsatz gebracht mit dem Grundmaß von 10x10 cm (incl. Nahtzugabe).

Aber der Reihe nach:
Zunächst habe ich den Klee studiert, um mich für einen Ausschnitt zu entscheiden (siehe Link).
http://www.srf.ch/var/storage/images/auftritte/kultur/bilder/node_3542606/53396146-2-ger-DE/bild_span12.jpg


Dann fertigte ich eine grobe Aquarell-Skizze meines Ausschnitts an, um mir eine Vorstellung der Patch-Komposition zu machen.
Als nächstes legte ich - mehr oder weniger willkürlich - vorläufige Nahtlinien an ...
 
... und entschied mich schließlich für 6 Reihen zu je 6 Quadraten 10x10 cm. So entstand das folgende grafische Modell am Computer:

Um nicht dem statischen Schachbrettmuster zu folgen, habe ich Schablonen geschnitten, die Unterteilungen der Quadrate vorsehen. Doch nach der ersten genähten Spalte (links/senkrecht), schien mir die Gesamtkomposition immer noch sehr eng dem Schachbrett verhaftet zu sein.
Eine Änderung musste her.
 
Sowohl die zweite als auch die fünfte Spalte wandelte ich ab in fünf Rechtecke à 12x10 cm. Dabei teilte ich diese in unterschiedlich große Flächen auf. Somit gewann die Komposition an Dynamik. Der rechte Balken des Roten Kreuzes (5. Spalte) hat sich aus der Zusammensetzung der Teile ergeben.
 
Insgesamt fallen sieben Schablonen an. Jetzt plane ich, eine Anleitung in erster Linie für Anfänger zu schreiben.
In die Planung eines Patches dieser Art soll die Bildbetrachtung einbezogen werden. Auf diesem Wege bin ich in der Lage, ein Patch - Modell zu skizzieren und dieses in eine 1:1 - Vorlage umzuwandeln. Daraus ergibt sich schließlich auch das Herstellen der Schablonen.
 
 
 
 
 
 

Freitag, 12. Dezember 2014

Das Cilla-Kissen


Cilla ist unsere Nachbarin, schon sehr betagt, 80 Jahre und krank. Im Sommer besuchte sie mich, um nach meinen Quilts zu schauen. Die Kissen hatten es ihr besonders angetan. Sie würde auch gerne eines haben wollen. Ich versprach, dass ich ihr zu Weihnachten eines patchen und quilten würde. Dann breitete ich die Beauvillé-Stoffe aus, und sie wählte ihre Lieblingsmuster.

Nun ist es fertig.

Die Umrisse der Tulpen habe ich gequiltet - oder den grauen Hintergrund, wie man will, um die Blüten und Blätter plastisch hervortreten zu lassen.

 
 
Das Kissen nimmt sich recht hübsch aus zwischen meinen beiden Vogelkissen. Oben rechtsprunkt ein Geschenk unserer burgundischen Freundin Marie-Claude. Ab Weihnachten müssen die Vögelchen  allerdings auf ihr blühendes Ambiente verzichten.