Dienstag, 26. Januar 2016

Armband und Krawatte


Während Dany mit ihrem Armband bereits sehr weit gekommen war, hatte ich noch keine griffige Patch-Idee.  Das Farbmuster inspirierte mich: "Ich glaube, eine uralt Krawatte, echte Seide, befindet sich in meiner Sammlung. Sieht so ähnlich aus wie Deine Komposition."
Das Teil war gefunden, und dann hieß es: "Auf zum Schlachtfest!"

 

Die Krawatte war bald filetiert und ein Quadrat mit Fließ verstärkt. Die Rahmungen habe ich ebenfalls schnell in meiner üppigen Beauvillé-Sammlung gefunden.



Und dann ging es weiter. Ich erinnerte mich an Nobel-Seidenkrawatten aus längst vergangenen Tagen... Auch sie mussten dran glauben. Hat mir nicht weh getan: Besser die Krawatte als Quilt an der Wand als verstaubt im dunklen Schrank.


Mittlerweile hat Dany ihr Werk vollendet. Wunderbar. Macht sich elegant-pfiffig am Handgelenk zur passenden Kleidung.


Beim mir hat es dann noch ein wenig länger gedauert. Nun hängt es an der Wand und wartet auf das Finale: Sandwich, heften, quilten, binding. Na ja, hätte mir mehr Mühe geben müssen. Quadrate sehen anders aus ...  Aber ich war eben abgelenkt vom bomfortionösen Aussehen des Armbands.

Montag, 18. Januar 2016

Faces


Meine kürzlich gepostete Anleitung für Hexis (Label "Tipps") habe ich nunmehr umgesetzt in eine großformatige Hexis - Komposition (65 cm x 85 cm). Unter meinen  Missoni-Stoffen habe ich geeignete Motive gefunden. Die Faces werde ich über die Außenkontur quilten  und in diesem Zusammenhang das Farbfeld. Dann werde ich sehen, wie es sich macht und entscheiden, welche Quiltlinien ich dann wähle. Also auf zur Sandwich - Workstation!
Die ganze Hexis-Geschichte scheint mir ein wenig schief geraten zu sein. Aber ich bleibe dran. Zur Erholung werde ich in den nächsten Tagen ein paar gerahmte Rechtecke patchen. Spezielle Stoffe, die ich in Burgund erworben und in meinem Krawattenlager gefunden habe,  regten mich dazu an.
Dazu schon bald mehr.

Samstag, 9. Januar 2016

Ein Hexagon konstruieren



Der Winkel eines Hexagons (regelmäßiges Sechseck) beträgt 60° (Umfang 360°: 6 = 60°). Die Länge des Radius ist zugleich die Länge aller Seiten, also aller sechs Dreiecke aus denen ein Sechseck besteht. 
Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, ein Hexa zu patchen, über die Schablone eines Hexagons oder die eines gleichseitigen Dreiecks. Letzteres hätte den Vorteil einer variantenreichen Musterung.

Beginnen wir also mit der Konstruktion: (Ich habe r = 9 cm gewählt)


Auf einem Stück Karton, Format DIN A 4, ziehen wir oberhalb der unteren Kante eine Linie, und markieren ungefähr in der Mitte einen Punkt A.


Die untere Kante des Dreiecks muss exakt auf der Linie und der Nullpunkt auf dem auf der Linie markierten Punkt liegen. Auf den oberen Schenkeln ist die Gradeinteilung zu sehen. Bei 60° setze ich  einen Punkt B. Nun ziehe ich eine Linie von A bis B und messe von A genau 9 cm ab. Den Punkt nenne ich C. 


Von A messe ich auf der unteren Linie nach links wieder 9 cm und nenne den Punkt D. Damit habe ich mein erstes gleichseitiges Dreieck markiert. Dieses kann ich nun ausschneiden und erhalte somit eine Schablone für meine Hexagon.


Mit dieser Schablone kann ich über die verschieden gemusterten Stoffe gleiten und über meine Komposition nachdenken.



Es lässt sich ebenfalls leicht ein bestimmter Ausschnitt markieren ...





Dann füge ich zwei Dreiecke zusammen.


Aufgepasst, wenn ich ein drittes Dreieck annähe, dann muss die Markierung der Nahtzugabe genau (sogar ganz genau) an die Außenkanten reichen.


Zwei Hälften werden gesondert gepatcht und diese anschließend zusammengefügt. 


Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Eine weitere Möglichkeit, ein komplettes Hexagon zu konstruieren, um diese dann als Schablone zu verwenden, wird mit den folgenden Bildern gezeigt.


Ich lege wieder, wie oben, das Dreieck auf eine Linie und füge eine Mittelsenkrechte hinzu. Der Nullpunkt und die Spitze des Dreiecks müssen haargenau auf dieser Linie liegen.  Bei 60° links und 120° rechts setze ich Markierungspunkte an.


Von den Markierungen ziehe ich nun Linien durch den Mittelpunkt und trage mein Maß ein. Dann verbinde ich die Punkte miteinander und ...


... erhalte mein Hexagon und damit meine Schablone.



Sonntag, 20. Dezember 2015

Neues vom Paradiesvogel / Nuovelles de l'oiseau de Paradis


Vor über einem Jahr berichtete ich über Marie-Claudes Projekt "Paradiesvogel".  Zwischenzeitlich waren  wir oft in St. Gengoux, doch der Paradiesvogel fühlte sich in seiner vertrauten Umgebung wohl, und Marie-Claude verfolgte andere Projekte. Kürzlich aber lud sie uns ein, Ihr Atelier zu besuchen. Der Paradiesvogel grüßte uns aus einer wunderbaren, eben paradiesischen Umgebung.

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Il y a un peu plus  qu'un an que j'ai présenté l'oiseau l'oiseau de paradis de Marie-Claude. Entretemps nous avons passés plusieurs séjours à St. Gengoux. L'oiseau de paradis se sentait parfaitement à l'aise dans son environnent familier, et Marie-Claude poursuivait d'autres projets. Lors de notre dernière visite, elle nous invitait de visiter son atelier. Et voilà, l'oiseau de paradis nous saluait dans un cadre merveilleux.



Wir haben viele neue Arbeiten gesehen. Diese haben uns besonders gut gefallen.

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Nous avons vues beaucoup des créations. 


Wir bewundern ihre Geduld und Präzision.

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Nous admirons sa patience e sa précision


Montag, 14. Dezember 2015

Wintervogel über pinkfarbenen Blüten


Pünktlich zu meinem Geburtstag - das ist nun ein paar Tage her - blüht der Weihnachtskaktus. Nun hat er eine adäquate Gesellschaft gefunden, den Wintervogel. Der Frühjahrsvogel wartet darauf ver-sandwiched zu werden.



Dienstag, 24. November 2015

Weihnachtsstern

Pünktlich zum 1. Advent ist der Weihnachtsstern fertig geworden. Der Top (65x65 cm) prunkt auf dem großen Tisch und freut sich schon auf das erste Advents-Licht.
Für das Zentrum habe ich zwei Seidenkrawatten filetiert und gefliest. Die Quiltbahnen verlaufen in den Nähten. Die Grünranken zwischen den roten Zacken habe ich ebenfalls umquiltet. Quiltlinien auch knapp über dem äußeren Grünranken-Rahmen.
Lange habe ich überlegt, welche Farbkombination ich wählen soll. Schließlich bin ich dann doch beim traditionell komplementären Grün-Rot-Kontrast geblieben. What else?

Ab heute weihnachtet es - wenn auch noch sehr verhalten. Ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster zeigt mir weiße Schwarzwaldhöhen. Restliche pinkfarbene Rosenblüten im Garten haben sich noch gehalten, und die eine oder andere Terrassen-Pflanze trotzt der Kälte und blüht in hellroten und lilafarbenen Tönen. Die Kapuziner haben sich verabschiedet und hoffen auf eine Neusaat im Frühling.
So soll es sein.

Mittwoch, 4. November 2015

Alle vier !


So, da haben wir sie nun endlich zusammen, die munteren Vögel der Jahreszeiten. Die beiden kräftigsten Federtiere, Herbst und Winter (unten re und oben li) habe ich diagonal gegenübergestellt. Unten links dann Frühling und oben rechts Sommer.

Dany hat mir einen charmanten Vorschlag unterbreitet. Nicht zusammenfügen, sondern einzeln und abwechselnd im Jahreszeitenverlauf als Top an die Wand hängen. Immer zwei, also ab etwa November Winter und Frühling. Im März Winter weg und Sommer an die Wand - Frühling bleibt - usw. Sie meint, dann freut man sich im Winter schon auf den Frühling und im Frühling auf den Sommer und so weiter.
Not bad! Aber was meint ihr? Ich bin noch unentschlossen.